"Europäer sein bedeutet, glücklich zu sein mit der Vielfalt als Reichtum"
(Robert Menasse im Interview mit Deutschlandfunk-Kultur am 20. März 2026)
Sein neues Werk „Die Lebensentscheidung" zeigt jedoch einen frustrierten EU-Beamten, der nach dem Scheitern der Umweltpolitik 2024 kündigt und nach Wien zu seiner kranken Mutter zurückkehrt. Die EU bleibt dabei stets präsent.
Dass Robert Menasse die EU literarisch erzählen kann, zeigen auch seine Romane „Die Hauptstadt“ (Deutscher Buchpreis 2017) und „Die Erweiterung“ (2022). Mit Witz, Leidenschaft und sprachlicher Eleganz schildern sie Europa als lebendigen Organismus.
Rosemarie Wilhelm verbindet die drei Werke und vermittelt Menasses Leidenschaft für Europa und die Menschen, die dafür arbeiten.